Montag, 27. November 2006

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6. Arbeit vom 23. November 2006: Past Perfect

1. Mehrere hundert geschichtliche Zugänge werden in der Rubrik „Ereignisse“ dem User eröffnet. Laut Intro beleuchten 700 Texte die europäische Geschichte zwischen 1492 und 1558. DerBogen reicht von der politischen Geschichte über Sozil- und Wirtschaftsgeschichte, Kulturgeschichte bis hin zur Alltsgsgeschicht u.s.w. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der habsburgerischen(-)spanischen und deutschen Geschichte, mit Exkursen in die italienische Geschichte.

2. Pastperfect versucht mittels Hypertexten die historische Vernetzung darzustellen. Ereignisse werden kurz und prägnant beschrieben und mit jenen Begebenheiten, die zu diesen Ereignissen geführt haben, bzw. mit den Auswirkungen der Ereignisse verlinkt. Vernetzungen finden nicht nur innerhalb rein historischer Bereiche statt, sondern verknüpfen interdisziplinär.

3. In erster Linie hat der User die Wahl zwischen einer Text- und der Flashvariante der Seite

„Bewegen durch den Inhalt“: In der Textvariante wählt man aus einer Liste von Ereignissen. Auf der rechten Seite des jeweiligen Ereignisses erscheint wiederum eine Liste mit Links, deren Informationen in einem Popup erscheinen, die wiederum zu einem Ereignis, welches in unmittelbaren Zusammenhang steht, verlinkt. In der Flashvariante findet eine Gliederung schon in der Ereignisebene statt. Der User kann sich auch über die „Kontexte“ durch die Texte klicken. Die Kontexte bieten eine Verlinkung zu Fachtexten (mit Quellenangaben), die die Ereignisse aus einer anderen Perspektive (in der Textversion wird dieser Bereich wieder in Listenform dargestellt) betrachten. Flashversion: In einer Leiste über dem Text selbst erscheinen Felder mit Links zu anderen Fachgebiete wie z. B. Kultur, Religion, Literatur, etc. Das Thema wird nun von dieser Perspektive aufgerollt. Die Texte werden teilweise akustisch unterstützt.

„Bewegen durch den Raum“: In der Flashversion erscheint eine Europakarte, in der Punkte mit verschiedenen Icons einen verlinkten Text signalisieren.

„Bewegen durch die Zeit“: In der Flashversion wird eine chronologische Navi angeboten. Sie befindet sich im augenförmigen Kompass auf der rechten Seite.

4. Auf der Ebene „Rezeption“ wird der Benutzerin und dem Benutzer an Hand von Beispielen deutlich, dass geschichtliche Ereignisse in andere kulturelle Werte und Vorstellungen aufgenommen und übernommen wurden.

5. Mit der Ebene „Reflexionen“ soll dem User die Funktion, die Absicht, die Hintergründe sowie die Realisierung des Projekts vermittelt werden.

6. Die Beiträge unter der Rubrik haben zwar „Handbuchcharakter“; die Beiträge im Rahmen der Rubriken „Kontexte“, „Rezeptionen“ und „Reflexionen“ sind mit vollen Autorennamen gezeichnet. Darüberhinaus existiert für die im Rahmen der „Kontexte“ behandelten 18 Themen eine umfangreiche Bibliographie.Der wissenschaftliche Anspruch ist nach meiner Meinung gegeben.

7. Während die ältere Generation, zu der ich mich zähle, primär mit optischen Lehrmitteln (Lehrbücher, Tafelbilder und Karten zur Veranschaulichung, ausgestopfte Tiere, etc.) unterrichtet wurde, spielt bei der Jugend von heute Interaktivität eine immer größere Rolle. Heutzutage ist die Technik auch aus dem Bildungsbereich nicht mehr wegzudenken. Pastperfect versucht Wissen spielerisch zu vermitteln. Neben der optischen kommen noch akkustische und persönlich aktive Komponenten hinzu.

8. Inhaltlich ist die Seite sehr informativ und umfangreich gestaltet. Mit der Flashvariante haben sich die Entwickler für eine optisch sehr ansprechende und technisch sehr aufwendige Version entschieden, bei der allerdings die Benutzerfreundlichkeit nicht im Vordergrund steht. Leider weist die Seite einige technische Mängel auf, die die Handhabung beinträchtigen.

• Es wird nicht angezeigt, dass im Hintergrund ein Ladevorgang stattfindet.
• Die Seite wird nicht auf jene Auflösung optimiert, die im Intro angegeben wird (1024x768).
• Es fehlen ein Home- sowie ein Back-Button.
• Die Pop-ups in der linken Navi erscheinen nicht beim Berühren des Textes, sondern lediglich beim „Darüberfahren“ der kleinen Pfeile.
• Die angeführten Fachbereiche in der Linkleiste über dem Textfeld sind nicht permanent sichtbar. In Folge muss der User die Knöpfe erst suchen.

Die Textversion hingegen ist zu wenig ausgereift und zu unübersichtlich. Die Ereignisse werden in einer einzigen, „unendlichen“ Liste dargestellt. Wenn man sich in einer Rubrik befindet, hat man weder die Möglichkeit mittels einer Suchmaske den gesuchten Begriff zu finden, noch einen Homebutton, um auf die Startseite zu gelangen, auf der sich eine Suchmaschine befindet.

Fazit: Es handelt sich bei dieser Plattform nicht um eine herkömmliche, wissenschaftliche Datenbank, die reinen Recherchezwecken dient – dafür ist sie zu verspielt und zu unübersichtlich. Diese Plattform lädt eher zum digitalen „Schmökern“ ein. Der User begibt sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit, deren Richtung er bezüglich Inhalt, Raum und Zeit jederzeit ändern kann.

M4

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